Gewerbliche Unternehmen

Energieberatung in Gewerbe und Industrie

Die Mehrheit der produzierenden Unternehmen in Deutschland rechnet nach eigenen Angaben mit kontinuierlich steigenden Strompreisen in den kommenden Jahren. Doch das muss für Unternehmen nicht zu einer Erhöhung der Energiekosten führen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Unternehmen ihren Energieverbrauch durch die Steigerung der Energieeffizienz erheblich senken können.

Trotzdem werden diese Potenziale in der Praxis noch zu wenig erschlossen und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen investieren seltener in Energieeffizienz. Oft ist ihnen unklar, welche Einsparpotenziale im eigenen Unternehmen bestehen und wie diese vergleichsweise einfach gehoben werden können.

In diesem Fall ist eine Energieberatung im Unternehmen die richtige Wahl. Der erfahrene Energieberater vom KLIMAWERK identifiziert die Einsparpotenziale und entwickelt für das Unternehmen maßgeschneiderte Optimierungsmaßnahmen.

Und das Beste: Für kleine und mittelständische Unternehmen besteht die Möglichkeit, Fördermittel in Anspruch zu nehmen.

Ökosteuer

Die Energie- und Stromsteuern sind in den vergangenen Jahren erheblich angestiegen. Zur Entlastung des produzierenden Gewerbes wurden Steuerentlastung und -erstattung der Strom- und Energiesteuer eingeführt.

Unternehmen, die dem produzierenden Gewerbe angehörig sind und einen Strom- beziehungsweise Wärmeverbrauch von über 50 MWh beziehungsweise 190 MWh im Jahr haben, können den pauschalen Entlastungsanspruch von 25 Prozent in Anspruch nehmen. Je nach Personalintensität kann ein zusätzlicher Anspruch auf den so genannten Spitzenausgleich erhoben werden, so dass eine Steuerentlastung von bis zu 90 Prozent zurückgezahlt werden kann.

Energieaudit DIN EN 16247-1

Die EU-Effizienzrichtlinie bildet die Grundlage für die Einführung von Energieaudits. Demnach müssen sämtliche EU-Mitgliedsstaaten dafür sorgen, dass alle „Nicht-KMU’s“, also alle Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) sind, Energieaudits durchführen.

Im Rahmen eines Energieaudit werden an allen Standorten eines Unternehmens Energiedaten im Zuge einer Vor-Ort Besichtigung aufgenommen. Im Anschluss werden die Daten bewertet und analysiert. Auf Basis der Analyse und der Vor-Ort Begehung werden Optimierungspotenziale identifiziert sowie wirtschaftlich und technisch bewertet. Die Ergebnisse werden in einem Energiebericht zusammengefasst und dem Unternehmen vorgestellt.

Große Unternehmen müssen das Energieaudit muss gemäß des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) alle vier Jahre wiederholen. Das Energieaudit muss nicht von einem externen Zertifizierer testiert werden sondern muss dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auf Nachfrage eingereicht werden.

Kleine und mittelständische Unternehmen können im Rahmen der Spitzenausgleichseffizienzverordnung (SpaEfV) zur Rückerstattung des Strom- bzw. Energiesteuerspitzenausgleichs wahlweise zum „alternativen Verfahren“ jährlich den Nachweis der Durchführung eines Energieaudit erbringen. Im Gegensatz zu der Regelung des EDL-G muss das jährlich durchzuführende Audit durch eine Konformitätsstelle testiert werden. Das Gleiche gilt für Unternehmen mit einem Energieverbrauch zwischen 1-5 GWh im Rahmen der besonderen Ausgleichsregelung des EEG.
Bereits durch die Umsetzung einfacher und kostengünstige Maßnahmen lassen sich die Energiekosten zum Teil erheblich senken. Damit leisten Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Sie reduzieren dauerhaft die Betriebskosten und verbessern dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit.
KLIMAWERK ist gelisteter Energieauditor und berät Unternehmen im Rahmen der Durchführung des Energieaudits gemäß der DIN EN 16247-1 hinsichtlich möglicher Energieeinsparpotentiale. Dabei werden nicht nur technische sondern insbesondere auch wirtschaftliche Faktoren berücksichtigt.

Merkblatt für Energieaudits | Liste von Energieauditoren

Energiedienstleistungsgesetz

Die Energieberatung muss den wesentlichen Anforderungen an ein Energieaudit im Sinne des § 8a des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) und insbesondere den Anforderungen der DIN EN 16247-1 entsprechen. Die Energieberatung muss detaillierte und validierte Berechnungen für die vorgeschlagenen Maßnahmen ermöglichen und so klare Informationen über potenzielle Einsparungen liefern. Die für die Energieberatung herangezogenen Daten müssen für historische Analysen und zur Rückverfolgung der Leistung aufbewahrt werden können.

Förderung durch das BAFA: Für Unternehmen, deren jährliche Energiekosten über 10.000 Euro (netto) liegen, beträgt die Zuwendung 80% der förderfähigen Beratungskosten (Netto-Beraterhonorar) einschließlich einer eventuell in Anspruch genommen Umsetzungsberatung, jedoch max. 8.000 Euro. Für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von maximal 10.000 Euro (netto) beträgt die Zuwendung 80% der förderfähigen Beratungskosten (Netto-Beraterhonorar) einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung, jedoch max. 1.200 Euro.

Flyer BAFA-Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“

BAFA-Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“

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